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Laub im Garten

Laub im Garten

Kreisverband Lauterbach zur Förderung des Obstbaues,

der Garten- und Landschaftspflege e.V.

Am richtigen Ort genutzt, ist gesundes Laub für Naturgärtnerinnen und Naturgärtner eine wertvolle Ressource. Laub ist organisches Material und Futter für die Bodenlebewesen. Laub dem natürlichen Kreislauf zugeführt, spart Mehrarbeit und Geld für Abtransport und Entsorgung. Ökologisches Plus: im Laub überwintern zahlreiche Nützlinge, die Schädlinge in Schach halten. Bei der Entfernung des Laubes von Wegen und Plätzen sollten Sie auf den Einsatz von Laubsaugern verzichten, um Nützlinge im Laub zu schonen. Von Krankheiten oder Schädlingen befallenes Laub sollte entfernt werden, um einer Neuinfektion im Frühjahr vorzubeugen. „Nutzen Sie gesundes Herbstlaub zum Mulchen im Gemüsebeet sowie unter Hecken, Sträuchern und auf Staudenbeeten. Es eignet sich auch als Winterschutz für Kübelpflanzen sowie zur Herstellung von Laubkompost. Laub-Asthaufen in geschützten, ruhigen Bereichen des Gartens dienen neben dem Igel auch zahlreichen anderen Nützlingen als Winterquartier“, so Katja Batakovic, fachliche Leiterin der Bewegung NATUR im GARTEN. Nicht zum Mulchen nutzen sollten Sie unter Rosen abgefallenes Laub, wenn dieses von Rosenrost oder Sternrußtau befallen ist. Die Sporen überwintern im Falllaub. Den Sternrußtau erkennen Sie an runden, bräunlichen Flecken an der Blattoberseite, welche an den Rändern häufig sternartig auseinanderlaufen. Auffällig sind auch die gelb-roten Flecken des Rosenrosts, welcher zudem an der Blattunterseite pustelartige, orange Sporenlager bildet. Zur Eindämmung der Kastanienminiermotte stellt das Entfernen des Falllaubes im Herbst die wichtigste Maßnahme dar. Im Gegenlicht ist das durch die Miniergänge der Larven hervorgerufene, typische Schadbild deutlich zu erkennen. Die Motte überwintert als Puppe im Laub, um im Folgejahr erneut Eier auf der Blattoberseite abzulegen. Besonders bewährt hat es sich daher, das Rosskastanienlaub vor der Kompostierung möglichst fein z.B. mit dem Rasenmäher zu häckseln. Im Falle von Sternrußtau, Rosenrost oder der Kastanienminiermotte (nur gehäckseltes Laub!) kann das Laub kompostiert werden. Dabei ist es wichtig, das Material mittig in den Komposthaufen einzubringen und mit einer dünnen Erdschicht zu bedecken. Durch den Zersetzungsprozess werden die krankheitserregenden Organismen unschädlich gemacht!

Wenn zum Thema vorhanden, können Sie sich über den Button eine Info-Broschüre herunterladen.

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